Sternsinger knacken 7000-Euro-Marke

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Insgesamt 7674,26 Euro haben die Sternsinger aus Rastede, Wahnbek und Wiefelstede am vergangenen Wochenende an Spenden eingesammelt. Damit konnten sie das Rekord-Ergebnis aus dem vergangenen Jahr noch einmal verbessern.

Von Britta Lübbers

„Frieden! Im Libanon und weltweit“, so lautete diesmal das Leitwort der internationalen Aktion. Insgesamt 26 Mädchen und Jungen aus Rastede-Wiefelstede hatten rund um den Dreikönigstag am 6.  Januar 170 bis 200 Haushalte besucht und um Spenden für Kinder in Not gebeten. In Wahnbek war eine Gruppe von 15 Sternsingern unterwegs.

Der Auftakt der Aktion fand wieder im Rasteder Rathaus statt. Hier schreiben die Kinder traditionell den Segen an die Rathauswand, bevor sie vom Bürgermeister zu Gebäck und Getränken in den Ratssaal eingeladen werden.

Die Sternsinger-Aktion ist das weltweit größte Solidaritätsprojekt von Kindern für Kinder. Alljährlich lenken die Sternsinger den Blick auf Länder, in denen Mädchen und Jungen unter schwierigen Bedingungen heranwachsen, sei es durch Hunger, Ausbeutung, Versklavung oder Krieg. In diesem Jahr ist das Beispielland der Libanon. Fast 30 Prozent der Bevölkerung lebt hier unterhalb der Armutsgrenze. Immer wieder aufflammende bewaffnete Konflikte haben zur Zerstörung zahlreicher Schulen geführt, was einen enormen Rückschritt für die Qualität der Bildung im Libanon bedeutet.

Organisiert und begleitet wurde die karitative Aktion in Rastede-Wiefelstede wieder von Thomas Kämpfer, Mitglied im Kirchenausschuss. Das Projekt endete erneut am Sonntag mit einem Treffen im katholischen Gemeindehaus und dem anschließenden Gottesdienst in der St.-Marien-Kirche. Im Anschluss wurde der  Kassensturz gemacht: Genau 7674,26 Euro hatten die Kinder eingesammelt, 2450 Euro davon in Wahnbek. Damit konnten die lokalen Sternsinger ihren im vergangenen Jahr aufgestellten Rekord noch einmal toppen. Damals hatten sie 6470 Euro an Spenden erhalten. Durch eine anonyme Einzelspende waren schließlich 7000 Euro zusammengekommen. Jetzt hatte sich die Spendenbereitschaft offensichtlich noch einmal erhöht.

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