Arbeiten auf dem Turnierplatz sind abgeschlossen

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Rund 250.000 Euro hat die umfangreiche Sanierung gekostet. Der Platz ist jetzt deutlich wetterfester.

rr | Die obere Bodenschicht wurde ersetzt. Zur besseren Entwässerung wurden ein Drainagen-System und eine Beregnungsanlage eingebaut. Somit ist der Platz künftig für länger währende, starke Regenfälle, aber auch für größere Dürreperioden besser gewappnet.

Der Startschuss fiel im September. Im Vergleich zum ursprünglichen Zeitplan haben sich die Arbeiten leicht verzögert, was vor allem kräftigen Niederschlägen geschuldet war. In der vergangenen Woche fand eine Vorabnahme mit den ausführenden Firmen statt. „Bereits zuvor hat es einen erfolgreichen Testlauf des neuen Beregnungssystems gegeben“, berichtet Jörn Rabius vom Geschäftsbereich Bauen und Verkehr. Gleich im Anschluss wurde das Wasser wieder abgelassen und die Leitungen mit Druckluft durchgepustet, um witterungsbedingte Beschädigungen während des Winters zu vermeiden.

„Ob der Rasen wie gewünscht anwächst, lässt sich erst im Frühjahr mit Gewissheit sagen“, erklärt Rabius. Um möglichst gute Bedingungen zu schaffen, wurde eine besondere, vorgekeimte Rasenmischung verwendet. Ebenfalls speziell ist die neue oberste Bodenschicht. Sie enthält ein Gemisch aus Sand, Lava und Kalk. Neben förderlichen Eigenschaften für den Wuchs eines widerstandsfähigen Rasens wird so auch das Versickern von Wasser erleichtert. Insgesamt sechs parallel zur Tribüne verlaufende Drainage-Rohre unterstützen die Entwässerung über eine Leitung bis hinunter zum Ellernteich. „Durch die Maßnahmen wird der Platz deutlich wetterfester“, sagt Rabius.

Organisatorisch stellten die Arbeiten eine gewisse Herausforderung dar, da die Auswirkungen auf den dicht gestaffelten Veranstaltungskalender möglichst gering ausfallen sollten. Erst nach dem Ellernfest Anfang September konnte es losgehen, wohlwissend, dass man damit in die nasse und kalte Jahreszeit hineinrutschen würde und der Platz Zeit braucht, um sich zu regenerieren. Die Rennsportveranstaltung „Vintage Race Days“ wird deshalb 2020 nicht in Rastede stattfinden können, bei anderen Veranstaltungen im Frühjahr wird der Bereich vor der Tribüne ausgespart.

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