Bund bezuschusst Schlosspark-Aufwertung

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Für die Neugestaltung des Schlosspark-Areals in Rastede stellt der Bund 260.000 Euro zur Verfügung. Es handelt sich um eine 50-Prozent-Förderung.

Von Britta Lübbers

Gute Nachricht aus dem Haushaltsausschuss: Der Bund bezuschusst die Neugestaltung des Schlossparks Rastede mit 260.000 Euro. In mehreren Schritten soll die historische Anlage aufgewertet werden. So ist geplant, im kommenden Jahr das Pappelwäldchen zu lichten und die Parkzugänge, die Tribünenrückseite, das Hirschtorumfeld und die Baumschule herzurichten. Zudem sollen die Beschilderung und das Mobiliar erneuert, die Schloss-Zufahrt denkmalgerecht verschönert und die historischen Brücken am Ellernteich saniert werden.

Die zugesagten Bundesmittel sind eine 50-Prozent-Förderung. Die andere Hälfte der Finanzierung soll durch die Kommune (unter Umständen mit Beteiligung anderer Partner) geleistet werden.

„Das ist eine sehr gute Nachricht aus Berlin“, sagte Bürgermeister Lars Krause. „Ich möchte mich bei unseren Bundestagsabgeordneten Dennis Rohde und Stephan Albani für ihre große Unterstützung bedanken.“

Stephan Albani (CDU) hatte sich im April ein Bild von den Plänen gemacht. „Zu diesem Zeitpunkt war nicht ganz klar, ob dieses ambitionierte Vorhaben eine Chance auf Bundeszuschüsse haben würde.“ Er habe für die Unterstützung des in Deutschland einzigartigen Englischen Gartens geworben, damit der Schlosspark als Natur- und Kulturdenkmal erlebbar werde.

Dennis Rohde (SPD) hatte sich im Sommer 2018 für einen Zuschuss in Höhe von 1,44 Millionen Euro zur Palais-Sanierung stark gemacht. „Schon damals wurde deutlich, dass der nächste Schritt der Schlosspark sein sollte.“ Er freue sich, dass mit der Bewilligung der Mittel ein weiteres Zeichen für Rastede gesetzt wurde.

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