Ausschüsse tagen bald eine Stunde später

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Auf Vorschlag der SPD stand das Thema „Änderung der Sitzungszeiten“ auf der Tagesordnung im Rat. Befugt, die Anfangszeiten zu ändern, ist der Bürgermeister. Der erklärte, dass ab dem kommenden Jahr alle öffentlichen Sitzungen um 17 Uhr beginnen sollen.

Von Britta Lübbers

Bisher kamen die Fachausschüsse um 16 Uhr zusammen, ab 2020 ist Sitzungsbeginn um 17 Uhr. Das kündigte der neue Bürgermeister Lars Krause auf der Ratssitzung im Akademiehotel an. Hintergrund ist ein Antrag der SPD. Sie möchte mit einer späteren Anfangszeit mehr Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit geben, an den Sitzungen teilzunehmen. Auch für die Ratsmitglieder werde es dann einfacher, Beruf, Familie und Gremienarbeit zu vereinbaren. Der Rat wird sich wie gewohnt ab 17 Uhr zusammenfinden.

Die Verwaltung hatte im Vorfeld bei 20 Umlandkommunen nachgefragt, wie sie es mit den Anfangszeiten halten. In den meisten Städten und Gemeinden kommen die Gremien um 17 oder 18 Uhr zusammen, so das Ergebnis. Ein späterer Beginn sei aber kein Garant für ein größeres Publikum, wurde den Rastedern mitgeteilt. Vielmehr kämen immer dann mehr Bürger zu den Sitzungen, wenn die verhandelten Themen sie unmittelbar betreffen. Diese Erfahrung habe man auch in Rastede gemacht, teilte die Verwaltung mit. Öffentliche Diskussionen in der Neuen Aula, z.B. über den Bahnstreckenausbau oder neue Windkraftanlagen, seien auch ab 16 Uhr schon sehr gut besucht. Für jene, die sich in der Kommunalpolitik engagieren, könne ein späterer Sitzungsbeginn aber durchaus erleichternd sein. Das meinte auch Hendrik Lehners (CDU). „Jede verschobene Stunde hilft uns bei der Kandidatensuche“, sagte er.

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