Von Sternen und Straßenfluchten

Am kommenden Sonntag, 23. Juni, wird der Kunstpreis der Gemeinde Rastede vergeben. Die Preisverleihung findet ab 11.15 Uhr in der Neuen Aula der KGS statt. Anschließend wird die Ausstellung im Palais besucht.

rr/lü | Insgesamt 118 Künstlerinnen und Künstler haben am Wettbewerb teilgenommen und sich teils mit mehreren Arbeiten beworben. Das Thema lautete „Die Nacht“. „Diese ausgesprochen hohe Resonanz zeigt die Bedeutung des Kunstpreises und der damit verbundenen Ausstellung im Palais“, teilen die Organisatoren mit. Der Kunstpreis Rastede wird alle zwei Jahre verliehen und findet auch überregional Beachtung.

In der bis zum 1. September gezeigten Ausstellung aus den Sparten Malerei, Fotografie, Grafik, Skulptur und Medienkunst werden 58 Arbeiten vertreten sein. Zeit- und themengleich lobte die Gemeinde einen Jugendkunstpreis aus, für den sich 17 junge Menschen im Alter von 12 bis 21 Jahren bewarben. Auch hier tagte eine Jury, die intensiv über die Arbeiten diskutierte und ihre Entscheidung traf. Die eingereichten Arbeiten werden ebenfalls im Palais gezeigt.

„Der Blick vieler Arbeiten richtet sich in den Weltraum und nächtlichen Himmel mit den Lichtquellen der Sterne und des leuchtenden Mondes. Die anbrechende Nacht legt sich über Landschaften und Straßenfluchten und löst romantische, nachdenkliche, aber auch bedrohliche Gefühle aus“, berichtet Palais-Leiterin Dr. Claudia Toben. Andere Arbeiten entführen in die Welt des Feierns und der Träume, zeigen zarte und skurrile Geister und die vielen unterschiedlichen Gesichter der Nacht. In vielen Arbeiten zum Jugendkunstpreis zeigt sich das Bedürfnis nach Rückzug und die Auseinandersetzung mit melancholischen bis hin zu schwarzen Gedanken bei der Suche nach dem „Ich“.

Die Feierstunde findet in der Neuen Aula der KGS statt. Zunächst gibt es ab 10.30 Uhr eine Zeichen-Performance mit Nikola Dicke, Kunstpreisträgerin 2013. Um 11.15 Uhr beginnt die offizielle Preisverleihung. Die Laudatio wird von Susanne Augat gehalten, Leiterin des Kunsthauses Leer, die Laudatio zum Jugendkunstpreis von Palaisleiterin Dr. Claudia Thoben. Musik macht der Chor elcanto aus Wahnbek.

Anschließend gehen die Gäste zum Palais, wo die Ausstellung besucht wird.

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