Mühlenstraße, abgespeckt

Der Verwaltungsausschuss hat sich in jüngster Sitzung mit dem Thema „Rahmenplanung Mühlenstraße“ beschäftigt. Erneut soll ein Konzept erarbeitet und den Fachausschüssen vorgestellt werden. Hintergrund ist der Antrag der Mehrheitsgruppe auf eine so genannte Minimallösung.

Von Britta Lübbers

Im Verwaltungsausschuss stehe man der Idee positiv gegenüber, erklärte Bürgermeister Dieter von Essen heute Nachmittag in einem Pressegespräch. Damit wären die von den bisher beauftragten Planungsbüros vorgestellten Varianten wohl hinfällig.

Seitdem der FC Rastede von der Mühlenstraße an den Köttersweg gezogen ist, steht das Thema der Nachnutzung des Areals, das auch den Schlosspark mit einbezieht, auf der Agenda der Verwaltung – allerdings mit großen Unterbrechungen. Zum Auftakt hatten drei Architekturbüros ihre Ideen öffentlich vorgestellt. Dann passierte lange nichts. Im nächsten Schritt konnten Bürgerinnen und Bürger ihre Vorschläge einreichen. Erneut stockte der Prozess. Ende vergangenen Jahres präsentierten die Oldenburger Landschaftsarchitekten Kilian + Partner dem Bauausschuss vier weitere Varianten, darunter eine Vorzugsvariante. Die sieht vor, verschiedene Themengärten anzulegen. Da dem Ausschuss aber weder ein Zeitplan noch eine konkrete Kostenaufstellung vorlagen, vertagten die Mitglieder sowohl die Diskussion als auch den Beschluss. Dann stellte die Mehrheitsgruppe aus CDU und Grünen den Antrag, die Pläne zurückzustellen und eine kleinere Lösung zu entwickeln. „Das Gelände wird den Bürgern im Rahmen einer Minimallösung geöffnet“, hieß es im Antrag. Auch die Bedürfnisse der ortsansässigen Vereine seien zu berücksichtigen. Die bisherige Diskussion um die Zukunft des Geländes habe Fragen aufgeworfen, die in einem strukturierten Verfahren aufzuarbeiten seien, erklärten die Antragsteller.

Dem folgte jetzt der Verwaltungsausschuss. Die Mitglieder sprachen sich einstimmig dafür aus, das Büro Kilian + Partner damit zu beauftragen, die von der Politik ins Gespräch gebrachte Minimallösung konzeptionell aufzuarbeiten und im Bauausschuss vorzustellen.

Zudem soll der Sanierungsbedarf des Hallen- und des Freibads geklärt und samt Kostenrahmen dem Sport- und Kulturausschuss vorgestellt werden. Die Ergebnisse sollen die Grundlage bilden, um abschließend über ein Kombibad zu entscheiden.

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