Intensiv und temporeich

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Neujahrempfang des Landkreises Ammerland: Spitzenplätze in wichtigen Bereichen

Von Ernst Lankenau

Mit den Worten „Und nun zum Sport“ begann Landrat Jörg Bensberg seine Rede zum 32. Neujahrsempfang des Landkreises Ammerland. Gekommen waren 220 Gäste aus dem Ammerland sowie eine Delegation aus dem Partnerlandkreis Pleszew in Polen, um den „Sportnachrichten“ zu lauschen.

Während seines Vortrags blieb Bensberg im Sportjargon. Auf einem sehr guten Tabellenplatz sei man mit der Arbeitslosenquote, die lediglich bei 3,8 Prozent liege. Einen gelungenen Saisonabschluss könne die Wirtschaftsförderung verzeichnen. Mit einem Förderbudget von 800 000 Euro wurden im vergangenen Jahr 14,8 Millionen gewerblicher Investitionen von Ammerländer Unternehmen gefördert.

In der Breitbandliga sei man eine Runde weitergekommen und habe das Projekt Nordost quasi in der ersten Halbzeit abgeschlossen. Derzeit laufe das Projekt Südwest, aber der Landkreis habe bereits die höchste Spielklasse im Blick: optimale Versorgung der fast 6000 im Kreisgebiet verstreuten Gebäude.

„Intensiv und temporeich“ habe im vergangenen Jahr das Jugendamt gearbeitet, so Bensberg weiter. Im Jahr 2018 sind im Bereich Soziale Hilfen 2,7 Millionen Euro zur Verfügung gestellt worden, die auch den Opfern von häuslicher Gewalt zugute kommen.

Makelloser Tabellenführer ist der Landkreis im Bereich der Unterstützungsangebote für ältere Menschen, betonte der Landrat, eine Silbermedaille auf Bundesebene habe man laut Bertelsmann Stiftung in punkto „medizinischer Versorgung am Lebensende“ verdient.

Eine Goldmedaille gab es für das Radwegenetz. Die Themenrouten haben eine Länge von 1200 Kilometern. In diesem Jahr sollen 500 000 Euro investiert werden, um die Strecken weiter zu optimieren. Über 800 000 Euro habe man der Sportförderung zur Verfügung gestellt.

Dann stellte sich Bensbergs polnischer Amtskollege Maciej Wasielewski an das Rednerpult. Er betonte, dass die seit 20 Jahren gepflegte Freundschaft zwischen den beiden Landkreisen fortgesetzt werden soll, auch wenn sich die politische Landschaft in Polen verändert habe.

Mit einem Vortrag der Handballspielerin Angie Geschke ging der Neujahrsempfang quasi in die Schlussoffensive. Die 110-malige Nationalspielerin erzählte von ihrem Werdegang von der Schulturnhalle bis ins Nationalteam. In ihrer erfrischenden Rede betonte sie, dass ohne ehrenamtliches Wirken von Eltern und Betreuern Sport nicht funktioniert. So war es für sie auch keine Frage, auf ein Honorar für ihren Vortrag zu verzichten. Stattdessen bat sie darum, dem Förderverein des VfL Oldenburg, ihrem jetzigen Verein, eine Spende zukommen zu lassen.

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