Von „Rosamunde“ zur „Kardiologen Polka“

Beim musikalischen Nachmittag der Akkordeongruppe des Heimatvereins sangen die Besucher begeistert mit

Von Holger Fraas

Mit so vielen Zuhörern hatte Hermann Borchers, musikalischer Leiter der Akkordeongruppe des Heimatvereins Rastede, nicht gerechnet. Bis auf den letzten Platz war der Mühlenhof beim traditionellen Liedernachmittag besetzt. Die Musiker nahmen die Besucher mit auf eine musikalische Reise mit Heimatliedern, Polka und Walzerrhythmen. Als Gäste waren ein Musikantenduo aus Borbeck, das durch Peter Schaaf von der Akkordeongruppe zum Trio gemacht wurde und Mike Többen als Überraschungsgast dabei. Während die Borbecker die Zuhörer mit „Hawaii Tattoo“ und „Que Cera“ zum Mitschunkeln brachten, sorgte Többen mit Döntkes und Geschichten für Lacher im Publikum.

Im zweiten Teil des Abends ging es mit „Rosamunde“ weiter, wobei die Akkordeonspieler Unterstützung von Schneider mit dem Horn bekamen. Selbst beim klassischen Stück „Morgenblätter“ von Johann Strauß funktionierte die Bläserbegleitung hervorragend. Und dass, obwohl Borchers vorher so seine Bedenken hatte. Kommentar von Schneider: „Dat geiht schon.“ Danach fragte Hermann Borchers ins Publikum, ob jemand die „Kardiologenpolka kennen würde. Kardiologenpolka? Na, „Herz Schmerz“, meinte Borchers, was großes Gelächter auslöste. Mit „Rot, rot, so sind die Rosen“, „Aus Böhmen kommt die Musik“ und „Es ist so schön, ein Musikant zu sein“ ging es fröhlich weiter. Am Ende kamen noch einmal alle Beteiligten zusammen auf die Bühne, um mit „Lilli Marleen“ und „Muss i denn“ unter dem Applaus der Zuschauer den musikalischen Schlusspunkt zu setzen.

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