Cowboys lassen Lassos knallen, Jongleure turnen mit Tellern

Der Mitmachzirkus Eldorado studierte eine Woche lang mit 60 Schulkindern aus Loy ein mitreißendes Showprogramm ein

Von Anna Papenroth

Ein großes Zirkuszelt und viele bunte Wagen auf dem Sportplatz in Loy ließen die Herzen der Grundschulkinder höher schlagen. Für eine Woche verwandelte sich die Schule in einen richtigen Zirkusbetrieb. Zwölf Artisten, einige Lamas, Ziegen, Hunde, Ponys und ein Pferd gehören zum Zirkusensemble. Zirkus bedeutet immer Abenteuer, ist ein bisschen gefährlich, spannend, unterhaltsam und interessant. Sogleich waren die Kinder Feuer und Flamme und fanden ihre Lieblingsdarbietungen. Die Trainer erkannten schnell das Talent der kleinen Artisten. Das Lehrerteam staunte über den Mut und die Fähigkeiten ihrer Schützlinge.

Eine Woche wurde immer wieder trainiert, vor Aufregung wenig geschlafen und in den Familien über nichts anderes als über den Zirkus gesprochen. Am Freitagnachmittag startete dann endlich die Gala-Vorstellung. Die Plätze im Zirkuszelt waren alle besetzt. Es duftete nach Zuckerwatte, Popcorn und Manege. Die Familienfotografen hatten sich postiert – und dann war nur noch Staunen angesagt. Ziegen- und Lama-Dressuren, Tellerjongleure, Cowboys mit Lasso-Tricks, Clowns-Darbietungen, Akrobatik, Zauberkünste und vieles mehr wurde in herrlich bunten Kostümen geboten. Zum Leidwesen der Zuschauer und auch der Teilnehmer war es dann nach zweieinhalb Stunden – gefühlt viel zu kurz – zu Ende.

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