E-Biker tanken in Rastede auf

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Der Handels- und Gewerbeverein (HGV) Rastede und die Residenzort Rastede (RR) GmbH möchten Tankstationen für E-Bikes anbieten. Dazu braucht es nicht viel mehr als einen Stromanschluss und ein Kabel. Der werbewirksame Effekt aber sei groß.

Von Britta Lübbers

„Das Thema ist hochaktuell“, erklärt der Geschäftsführer der RR GmbH, Robert Lohkamp. Gerade in der Radsaison erhalte die Tourist-Information viele Anfragen von E-Bikern, wo sie ihr elektronisches Zweirad aufladen können. „Die EWE hatte uns Anfang des Jahres eine E-Bike-Tankstelle angeboten – für eine fünfstellige Summe“, erzählt Robert Lohkamp. Eine solche Investition könne der HGV aus den Mitgliedsbeiträgen nicht stemmen, weiß Lohkamp. Das muss auch günstiger gehen, habe man sich gedacht, und sich dafür entschieden, die Sache selbst in die Hand zu nehmen. Die Idee: Die Geschäftsleute stellen einen Stromanschluss zur Verfügung, über den die E-Biker ihre Räder kostenlos aufladen können. Ein Aufkleber informiert über die E-Bike-Tankstellen in der Gemeinde.

„Eine Ladezeit liegt je nach Akku bei einer bis vier Stunden. In dieser Zeit flanieren die Gäste durch Rastede, essen etwas zu Mittag, kaufen ein oder gönnen sich ein Eis“, sagt Robert Lohkamp, sprich: Sie lassen Geld im Ort. „Eine klassische Win-win-Situation“, bilanziert der Geschäftsführer.

Wer sich an der Aktion beteiligen möchte, erhält den Aufkleber für eine Schutzgebühr von 2,50 Euro (kostenlos für HGV-Mitglieder) bei der RR GmbH an der Kleibroker Straße.

„Gerade zu den Tageszeiten, da die Geschäfte geschlossen haben, kann sich die Rasteder Gastronomie mit einem solchen Angebot als serviceorientiert profilieren“, meint Robert Lohkamp.

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