Jugendpflege zeigt Präsenz auf dem Turnierplatz

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Im Winter hatte es auf dem Platz Fälle von Vandalismus gegeben. Jetzt sprechen dort Gemeindejugendpfleger Jugendliche direkt an. Unterstützt wird die Aktion von der Polizei.

rr | Die höhere Präsenz der Jugendpflege und der Rasteder Polizei auf dem Turnierplatz im Schlosspark hat erste positive Wirkung gezeigt. Zu diesem Fazit kamen bei einem Gespräch im Rathaus Lüder Behrens, Leiter der Polizeistation Rastede, Bürgermeister Dieter von Essen, Robert Lohkamp, Geschäftsführer der Residenzort Rastede GmbH, Fritz Sundermann, Geschäftsbereichsleiter Bürgerdienste im Rathaus, Fachbereichsleiterin Sabine Meyer und Jugendpflegerin Ulrike Hagendorff.

In den zurückliegenden Wintermonaten hatte es auf dem Platz mehrere Fälle von Vandalismus gegeben, bei denen auch die barrierefreie Tribüne, das Gebäude des Waldkindergartens und die Sanitäreinrichtungen beschädigt beziehungsweise zerstört wurden.

„Wir sind mehrmals die Woche in den Abendstunden mit jeweils zwei Kollegen vor Ort, um mit den Jugendlichen ins Gespräch zu kommen und sie in das Jugendhaus Villa Hartmann einzuladen“, berichtete Jugendpflegerin Ulrike Hagendorff. Lüder Behrens betonte in diesem Zusammenhang, dass der Turnierplatz ein echtes Schmuckstück sei und für die Polizeibeamten eine besondere Bedeutung habe. „Dennoch müssen wir uns auch um andere knifflige Aufgaben in den Gemeinden Rastede und Wiefelstede kümmern, die wir nicht vernachlässigen dürfen“, unterstrich Behrens.

Erfreulich ist aus Sicht der Gemeinde Rastede, dass in jüngster Vergangenheit keine nennenswerten Beschädigungen mehr aufgefallen sind. Um die Situation weiter zu verbessern, ist zudem vorgesehen, den Weg hinter der Zuschauertribüne und somit auch die Sitzplätze auszuleuchten. „Im Mai sollen die Laternen aufgestellt werden“, erklärte Robert Lohkamp.

Bürgermeister Dieter von Essen appelliert zugleich an die Bürgerinnen und Bürger, Auffälligkeiten bei der Polizei oder der Residenzort Rastede GmbH zu melden. Darüber hinaus wurde verabredet, dass anlassbezogen weitere Gespräche mit allen Beteiligten stattfinden sollen, um die positive Zusammenarbeit fortzusetzen.

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