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Ruhiges und vernünftiges Verhalten auch vor dem Bus wurde geübt
Foto: Kapels


Trainingsprogramm an der Grundschule
Busfahren will gelernt sein
Von Anke Kapels

Wahnbek. Busfahren kann doch jeder – wirklich? Um den Wahnbeker Grundschülern die Sicherheit zu geben, dass sie das Thema Busfahren beherrschen, wird seit einigen Jahren das Busfahrtraining unter dem Motto „Mit Stress im Bus ist Schluss“ für die Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen angeboten. „Wir möchten den Viertklässlern, die nach den Sommerferien nur mit dem Bus die


weiterführenden Schulen erreichen können, auf die neue Situation vorbereiten“, sagt Ralf Antonik, Schulleiter der Grundschule Wahnbek. Mit der Firma Weser-Ems-Bus haben die Wahnbeker seit vielen Jahren einen verlässlichen Partner, der den Kindern das richtige Verhalten am und im Bus nahe bringt. Auch in diesem Jahr stand Kraftverkehrsmeister und Fahrlehrer Gert Bohlen wieder pünktlich mit einem Linienbus vor der Grundschule. Nach einer theoretischen Einweisung zum Verhalten und zu den Sicherheitseinrichtungen im Bus startete Bohlen mit den Kindern und einer Lehrkraft zu einer kleinen Rundfahrt. Mit dabei auch diesmal „Karl Meyer“ – der große Wasserkanister, der ein Kind beim Bremsvorgang simulieren soll. „So haben die Kinder vor Augen, was bei einem plötzlichen Bremsen passiert, wenn man sich im Bus nicht festhält – und das wirkt“, betont Bohlen, der bei diesem Training genau den richtigen Ton trifft, manchmal witzig, aber doch eindrucksvoll. Mit vielen Gesten unterstreicht er seine Erklärungen, so dass alle „Neubusfahrer“ auch ganz bei der Sache sind.
Das Training der Firma Weser-Ems-Bus, das eines der größten Regionalbusunternehmen in Deutschland und ein hundertprozentiges Tochterunternehmen der DB Regio AG ist, wird seit Jahren stark von den Schulen der Region in Anspruch genommen. Deshalb hofft Gert Bohlen auch, dass die von der Deutschen Bahn geplanten finanziellen Kürzungen nicht den Wegfall dieses Bustrainings zur Folge haben. „Schließlich schulen wir hier unsere Fahrgäste für die Zukunft“, betont er.

   
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Die Alterskameraden der Freiwilligen Feuerwehr mit der Handdruckspritze
Foto: privat


Südbäker Handdruckspritze generalüberholt
Im Sommer immer im Einsatz
Von Ernst Lankenau

Südbäke. Die alte Handdruckspritze der Feuerwehr Südbäke aus dem Jahr 1900 ist im Winter komplett renoviert und aufgearbeitet worden. Zunächst haben die Südbäker Feuerwehrleute die Spritze komplett zerlegt und sie dann zur Schmiede Schweers nach Rastede gebracht. Schmiedemeister Schweers hat den Boden herausgenommen und einen neuen eingeschweißt. Die Schwierigkeit bestand darin,

 

modernes Metall mit altem zu verbinden, da der Sauerstoffgehalt unterschiedlich ist. Mit dem Ergebnis der Arbeiten durch den Fachmann waren die Südbäker Kameraden vollauf zufrieden. Strahlende Gesichter gab es auch bei der Übergabe eines Schecks durch die Raiffeisenbank Rastede, womit die Handwerkerrechnung beglichen werden konnte. Jetzt ist die Handdruckspritze wieder voll funktionsfähig und kann für die vielen anstehenden Termine auf Ausstellungen, Kinderfesten und Löschvorführungen eingesetzt werden. Im vergangenen Jahr waren die Alterskameraden mit der Spritze etwa 1200 Kilometer unterwegs und haben 12 verschiedene Veranstaltungen besucht. Bei einer Löschvorführung verbraucht das alte Gerät im übrigen rund 12 000 Liter Wasser. Auf ersten Terminen in Delmenhorst, Hoya und Wunstorf konnte es ihre Leistungsfähigkeit bereits unter Beweis stellen.

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