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Die Schülerinnen und Schüler der KGS spenden für den Schutz von Meerestieren  Foto: privat


KGS AG „Wildtierschutz“ sammelt für Greenpeace
Schutz für Haie und Delfine
Von Frauke Suhr

Majestätische Wale, lustige Delfine und faszinierende Haie – seit jeher rufen Meerestiere beim Menschen Bewunderung hervor. Umso trauriger ist es, dass gerade diese beeindruckenden Lebewesen zunehmend vom Aussterben bedroht sind. Während es in der Bundesrepublik schon seit Jahren verboten ist, die großen Meerestiere zu töten, werden sie in anderen Ländern wie Japan noch immer gejagt.

 
Delfinfleisch und Haifischflossensuppe gelten dort als Delikatessen, zum Leiden der Tiere, die oft unter qualvollen Bedingungen verenden. Auch die großen Fangnetze der Hochseefischerei stellen eine Gefahr für die Säugetiere dar, die sich in den Maschen verfangen und ersticken. Um dem entgegenzuwirken hat sich die Arbeitsgemeinschaft „Wildtierschutz“ der KGS Rastede etwas einfallen lassen: Die Schülerinnen und Schüler machten mit selbst gestalteten Plakaten auf die Tierquälerei aufmerksam. Außerdem backten sie eine Vielzahl an Kuchen, die sie in den großen Pausen im Forum der Feldbreite verkauften. Rund 120 Euro nahm die Gruppe dafür ein – ein großer Erfolg. Das Geld wollen sie nun an die Organisationen Greenpeace und Sea Shepherd spenden, die sich unter anderem für den Schutz der Meerestiere einsetzen. „Ich finde es gut, dass die Mitglieder von Sea Shepherd so mutig sind und manchmal sogar versuchen, die Boote der Walfänger zu rammen, um sie aufzuhalten“, erklärte Isabel, Schülerin der 6. Klasse. „Das ist bestimmt noch wirkungsvoller, sonst lernen die das ja nie.“
Lehrerin Susanne Bürig, Leiterin der AG, trifft sich einmal in der Woche mit den interessierten Schülern und hat mit ihnen auch schon die Wildtieraufzuchtstation in Rastede besucht. Im vorigen Jahr hatte die Gruppe bereits mit einer ähnlichen Aktion erfolgreich Spenden für den Tierschutzverein „Vier Pfoten“ gesammelt.
   
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Annerkennung und Dank für ehrenamtlichen DRK-Einsatz
Foto: Harms


DRK Rastede: 51 000 Stunden für die Allgemeinheit
Hohes Lob für ehrenamtliches Engagement
Von Uwe Harms

Seit Inbetriebnahme der „DRK-Speisekammer“ in Rastede im Jahr 2008 hat sich die Zahl der zusätzlich geleisteten Dienststunden in der DRK-Bereitschaft Rastede jährlich beträchtlich erhöht, in diesem Jahr um 5000 Stunden. Dies machte Bereitschaftsleiter Jann Aden kürzlich auf der Jahreshauptversammlung deutlich.

 

Insgesamt waren 140 Helferinnen und Helfer  51 798 Stunden, davon 23 619 für den Bereich „Speisekammer“, im Einsatz. „Wir haben im letzten Jahr an 65 Einsatztagen Sanitätsdienste geleistet, teilweise unterschiedliche Einsätze an einem Tag, vielfach auch rund um die Uhr“, erklärte Aden. Dazu zählen Sanitätseinsätze im Zusammenhang mit örtlichen Veranstaltungen, wie Rasteder Musiktage, Mittelalterlich Spectaculum, Oldenburger Landesturnier, Galopprennen, Grasbahnrennen und Ellernfest sowie Sportveranstaltungen unterschiedlicher Art, aber auch Breitenausbildung (Erste-Hilfe-Kurse, Notfalltraining, Sanitätsausbildung und Krankenpflege in der Familie), sowie Betriebshelfer- und Betriebssanitäterausbildung, Rettungs- und Pflegedienst, Seniorenkreis- und Jugendbetreuung, Tag der offenen Tür, Kocheinsätze und Blutspendedienst. Die DRK-Bereitschaft Rastede sei ein verlässlicher Partner, lobte Gerd Tapken, Vorsitzender des DRK-Kreisverbands. Den vielen engagierten Helferinnen und Helfern gebühre dafür höchstes Lob. Anerkennung sprach Tapken der Bereitschaft für die Neugestaltung von Räumlichkeiten am Standort „Rote Buche“ für die Betreuung von an Demenz erkrankten Menschen aus.

Im Vorstand der DRK-Bereitschaft gab es einen Wechsel. Neu in den Vorstand wurde Lars Blohm gewählt, der den bisherigen stellvertretenden Vorsitzenden Günther Schellenberg, der aus persönlichen Gründen nicht mehr für das Amt kandidierte, ablöst. Jann Aden, 1. Vorsitzender, und Thorsten Bödeker, 2. Stellvertreter, wurden in ihren Ämtern bestätigt. Die Versammlung ehrte abschließend langjährige Mitglieder: Hannelore Druivenga und Herbert Rocksien für 65-jährige Treue zum DRK, Minna Oho für 30-jährige, Jann Aden für 25-jährige, Jens Freymuth und Oliver Maas für 15-jährige sowie Meike Politz, Saskia Grau, Andreas Schmidt, Nico Politz, Christine Schmidt und Anke Janßen für 10-jährige Mitgliedschaft.

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