„Der neuen Schule viel Glück“

Im Giebel des Erweiterungsbaus an der KGS Wilhelmstraße baumelt die bunt geschmückte Krone. Am Nachmittag wurde hier Richtfest gefeiert.

Von Kathrin Janout

„Wir wollen die Feste feiern, wie sie fallen“, sagte Bürgermeister Dieter von Essen und begrüßte die Anwesenden am Nachmittag zum Richtfest des Erweiterungsbaus für die KGS Rastede am Standort Wilhelmstraße. Nach einer witterungsbedingten Verzögerung nehme das Projekt nun Gestalt an und werde voraussichtlich im Herbst fertiggestellt. „Die Schüler und Kollegen freuen sich auf ihre neue Schule und dem damit verbundenen Einzug in das schöne, neue Domizil“, so von Essen. Der zeitgemäße Bau entspreche den neuesten Anforderungen an eine Bildungsstätte, sowohl das räumliche Konzept als auch die Architektur, die Räume mit viel Tageslicht schaffe, überzeugten. Das zweigeschossige, barrierefreie Gebäude enthalte alle Anforderungen der Inklusion, es werde beispielsweise einen Aufzug geben, ebenso wie behindertengerechte WC-Anlagen. „Die Planungen sind letztendlich das Ergebnis einer gelungenen Gemeinschaftsarbeit mit dem Architekturbüro omp“, lobte der Bürgermeister.

Geschätzt 2,5 Millionen Euro kostet der Neubau. Ob der Kostenrahmen gehalten werden könne, bleibe abzuwarten, da es gegenwärtig überall Steigerungen bei den Baukosten gebe, erklärte von Essen. „Natürlich sind die Kosten dieser Maßnahme eine Menge Geld“, eine gut ausgebaute Schullandschaft spreche aber für den Stellenwert, der dem Thema Bildung in einer Gemeinde beigemessen werde. „Daher freue ich mich, dass wir mit dem heutigen Richtfest ein weiteres Schulprojekt in Rastede voranbringen“, schloss der Bürgermeister seine Rede und schickte den Zimmerer mit der bunt geschmückten Richtkrone hoch zum Dachstuhl. In voller Kluft mit Hut und Weste stand Julian Pünter in luftiger Höhe auf dem Gerüst und wünschte „der neuen Schule viel Glück“. „Lasst Euch das neue Schulhaus fein Ansporn zu neuem Fleiße sein – Prost!“

 

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