Von der Donau bis zum Broadway

Auch das 10. Neujahrskonzert des Kunst- und Kulturkreises Rastede (KKR) wurde ein voller Erfolg. Das Publikum feierte das Salonorchester Münster.

Von Anna Papenroth

Die beiden Veranstaltungen am Freitag und Sonnabend waren restlos ausverkauft, das Publikum erlebte einen wunderbaren Konzertabend in der Neuen Aula. Glücklich waren jene, die Karten erhalten hatten, denn schon kurz nach der Ankündigung der Veranstaltung waren die Tickets vergriffen. Über die große Resonanz freute sich nicht nur Hartmut Jacob, zweiter Vorsitzender des KKR. „Was im Jubiläumsjahr 2009 als einmalige Veranstaltung gedacht war, ist inzwischen ein fester Bestandteil im Rasteder Veranstaltungskalender geworden“, sagte er zur Begrüßung. Jacob stimmte die Gäste auf ein beschwingtes Konzert ein. Die musikalische Reise führte von der Donau bis zum Broadway.

Das Salonorchester Münster wusste die Zuhörer von Anfang an zu begeistern. Eröffnet wurde das Programm mit der Ouvertüre zur „Leichten Kavallerie“ von Franz von Suppé, weiter ging es mit dem Walzer „Morgenblätter“ von Johann Strauss. Es folgten musikalische Leckerbissen wie der „Ungarische Tanz Nr. 1“ von Johannes Brahms und die Polka „Vergnügungszug“, ebenfalls von Johann Strauss. Von Anfang an beeindruckte die Solistin des Orchesters, die 1. Violinistin Freya Deiting, mit ihrem ausgefeilten, temperamentvollen Spiel. Die zehn Musikerinnen und Musiker stehen für leichtfüßige Unterhaltung auf höchstem Niveau, ihre kreativen Facetten kennen keine Grenzen. Die Instrumentalisten sind Meister darin, ihr Publikum in ein anderes Jahrhundert zu versetzen. „Wir spielen so lange, bis wir Sie überzeugt haben“, sagte Pianist Oliver Haug zu Beginn. Das Orchester brauchte dazu nur sehr wenig Zeit. Waren im ersten Teil noch klassische Melodien zu hören, wurde nach der Pause Filmmusik geboten, von James Bond bis zu Miss Marple reichte die Bandbreite erfolgreicher Titelsongs. Die Gäste im Saal feierten die gelungenen Arrangements und konnten einfach nicht genug bekommen. Es gab Blumen, es gab Zugaben, es wurde weiter gespielt. „Es hat uns hier so gut gefallen, wir würden gerne wiederkommen“, sagte Oliver Haug zum Abschluss.

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