Eine Kantine als Trainingsfeld

Das AWO-Kompetenzzentrum an der Mühlenstraße hat neue Tische und Stühle für die hauseigene Kantine erhalten. Die versorgt Personal und Bewohner mit täglich zwei Menüs zur Auswahl. Zuallererst aber sind Küche und Speisenausgabe ein inklusives Arbeits- und Trainingsfeld.

Von Britta Lübbers

Die Anschaffung der neuen Bestuhlung samt Tischreihen wurde möglich durch die Unterstützung der Glücksspirale, erklärt Einrichtungsleiter Fritz Schröder. „Das war auch wirklich nötig. Das Mobiliar stammte noch aus den Zeiten der Kleeblatt-Klink und war rund 30 Jahre alt.“ Hell und freundlich wirkt der Raum nach dem Relaunch mit den neuen Sitzecken.

Die Kantine im AWO-Kompetenzzentrum bietet Mitarbeitern und Bewohnern jeden Mittag die Auswahl zwischen zwei Menüs, dazu gibt es ein frisches Salat-Büfett. Montags wird vegetarisch gespeist, am Freitag gibt es Fisch. Rund 60 Menüs werden pro Tag ausgegeben, dieser überschaubaren Zahl an verkauften Speisen steht ein großes Team gegenüber. Denn die AWO-Kantine ist in erster Linie ein wichtiges Arbeits- und Trainingsfeld, das sozialen Werkstätten einen attraktiven Außenarbeitsbereich bietet, wie Fritz Schröder betont. Auch die Bewohner der AWO-Wohnanlage können hier im Rahmen heiminterner Tagesstruktur mitarbeiten. Zur Kantinen-Crew gehören eine Hauswirtschafterin, eine Küchenmeisterin, eine Betriebswirtin (Gastronomie) sowie Ein-Euro-Jobber und Bufdis (Bundesfreiwilligendienst-Absolventen).

Schmackhaft sei das Essen aber auch, weiß Fritz Schröder aus eigener Erfahrung. Er esse regelmäßig und gerne in der Kantine. „Wir haben richtig tolle Mitarbeiter, die sich immer wieder etwas Neues einfallen lassen.“

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