Geplante Kitas in Nachbarschaft zu archäologischen Fundstätten

Die Gemeinde Rastede braucht dringend Betreuungsplätze für Kinder. Die Fachausschüsse haben bereits grünes Licht gegeben. So sollen u.a. in Wahnbek an der Sandbergstraße eine Modulanlage und ein festes Krippengebäude entstehen. Doch zuvor muss das Gelände archäologisch untersucht werden.

Von Britta Lübbers/rr

Das Niedersächsische Landesamt für Denkmalpflege (Abteilung Archäologie) hat der Gemeinde Rastede zur Auflage gemacht, im Vorfeld jeglicher Bauarbeiten eine archäologische Prüfung des Areals durchzuführen. Das teilt die Rasteder Verwaltung mit. Die Denkmalbehörde schreibt in ihrer Begründung, dass bereits im näheren Umfeld denkmalgeschützte Fundplätze aus der vorrömischen Eisenzeit entdeckt wurden, sodass mit weiteren historischen Funden zu rechnen ist.

Die Gemeinde hat die Fachfirma denkmal3D GmbH & Co. KG aus Vechta mit den Arbeiten beauftragt. „Nach Rücksprache mit der Denkmalschutzbehörde wird die archäologische Untersuchung bereits am kommen Montag durchgeführt“, erklärt Dennis Thoben, der die Aktion aus dem Rathaus koordiniert. Auf der rund 3500 Quadratmeter großen Fläche werden mit Hilfe eines Hydraulik-Baggers circa 10 Prozent der Fläche auf archäologische Fundstücke untersucht, sodass die Arbeiten voraussichtlich nur einen Tag andauern werden.

Thema im Fachausschuss

Am kommenden Dienstag, 29. August, beschäftigt sich auch der Kinder-, Jugend- und Sozialausschuss noch einmal mit dem Thema Kitas in Rastede. Geplant ist die Errichtung je einer Modulanlage an der Feldbreite und in Wahnbek, wo auch die Krippe gebaut werden soll. Insgesamt werden die Kitas rund 3,5 Millionen Euro kosten.

Die öffentliche Ausschuss-Sitzung findet ab 16 Uhr im Ratssaal des Rathauses statt.

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