Renn-Zwerge gegen Hubraum-Giganten

Mehr als 10000 Zuschauer begeistern sich für alte Automobiltechnik und gediegenes Ambiente auf der kleinen Landpartie

Von Ernst Lankenau

Die Rasteder Vintage Race Days haben sich inzwischen zu einer vielbeachteten automobilen Veranstaltung entwickelt. Mehr als 10 000 Zuschauer verfolgten an zwei Tagen die Rennen, zu denen 62 Teams angereist waren. Die Renn- und Sportwagen der Vor- und Nachkriegszeit in Aktion zu sehen und aus nächster Nähe betrachten zu können, macht den Reiz dieser Veranstaltung aus. „Very British“ zeigte sich dann meist die Startaufstellung, die den Besuchern die Gelegenheit gab, die Fahrzeuge näher zu begutachten. Kameras und Foto-Handys waren im Dauereinsatz.

Auf der Rundstrecke im Schlosspark machten 50 oder 200 PS keinen Unterschied, denn es ging nicht um Höchstgeschwindigkeit, sondern um möglichst gleichmäßiges Fahren.

Während der Gewitterguss am Samstagnachmittag den Rennkalender noch etwas durcheinander brachte, konnte Veranstalter Gregor Schober der einsetzenden Feuchtigkeit am Sonntag-Nachmittag wesentlich gelassener entgegen sehen. Das Renn-Programm war absolviert, und die Besucher hatten die Möglichkeit, in den Pagodenzelten das Angebot des gehobenen Bedarfs nochmals näher in Augenschein zu nehmen.

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